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technical
der automatischen Zustandsüber-
wachung, wie wirkungsvoll diese zur
frühen oder verlässlichen Ermittlung
von Veränderungen sind.
CPB oder automatische
Fehlerfindung
Die Messung der Konstanten Pro-
zentualen Bandbreite CPB wurde
speziell zur Fehlerfrüherkennung
der häufigsten Maschinenstörungen
entwickelt, bei gleichzeitig minimalem
Risiko, dass Fehlalarme auftreten.
Dies wird durch einen intelligenten
Filteralgorithmus ermöglicht, der eine
ausreichende Auflösung zur zuverläs-
sigen Erkennung der häufigsten Feh-
lerarten im gesamten Messbereich
bereitstellt.
Die CPB-Messung basiert auf einer
konstanten relativen Bandbreite und
einer logarithmischen X-Skala ­ d.
h. die Breite jedes Frequenzbandes
ist ein festgelegter Prozentsatz der
Mittenfrequenz, wie in Abb. 2 gezeigt
wird. Das bedeutet, die Frequenzauf-
lösung ist relativ hoch bei niedrigen
Frequenzen und relativ niedrig bei
höheren Frequenzen -und damit ideal
für eine zuverlässige frühe Fehlerer-
kennung.
Bei niedrigen Frequenzen wird eine
hohe Auflösung benötigt, um schmal-
bandige, harmonische Signale zu er-
mitteln wie solche in Unwucht, Rotor-
Instabilität, Versatz oder Kupplungs-
problemen üblicherweise auftreten.
Am oberen Frequenzende des Spek-
trums wird eine niedrigere Auflösung
benötigt, da dort die periodischen
Impulssignale und verteiltes Rau-
schen erzeugt werden (z. B. durch
Wälzlagerfehler, Schmierungsproble-
men, lokale Getriebezahnprobleme,
Schaufelgeräusche und Lecks in
Gasdichtungen).
CPB bietet eine Frequenzauflösung,
die es erlaubt, alle diese Störungen
sowohl in den niedrigen als auch in
den hohen Frequenzregionen auto-
matisch zu ermitteln. Die einfache
Struktur des CPB-Spektrumplots
macht es außerdem zu einem ide-
alen Werkzeug für eine schnelle und
schnell zu überblickende Diagnose.
CPB bietet ein minimiertes
Risiko von Fehlalarmen
Das CPB-Spektrum enthält eine
Reihe relativ breiter Frequenzlini-
en oder ­bänder, die es erlauben,
geringe Änderungen in der Maschi-
nendrehzahl "unterzubringen" ohne
das Spektrum wesentlich zu ändern.
Die Anzahl der Frequenzbänder und
ihre jeweilige Breite kann durch den
Benutzer konfiguriert werden, da sie
lediglich von der prozentualen Band-
breite abhängt (70%, 23% oder 6%).
Eine größere Anzahl an Bändern
bietet die Fähigkeit zu einer sehr
feinfühligen Fehlerermittlung (6%),
während weniger Bänder (70%, 23%)
Abb. 2 Eine CBP23% Messung von 10 bis 1000 Hz hat 21 Frequenzbalken. In diesem Beispiel
hat jeder Balken eine Bandbreite von 23% der Mittenfrequenz.