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gazine · 02/09
Abb.4 Der "Alarm View Log" erlaubt es Alarme für unterschiedliche
Anwender zu filtern.
Leistungsstarke Benutzer-
Oberfläche
Das vielseitige 7123-Software-Paket
wurde optimiert, um ein hohes Maß
an Bedienerfreundlichkeit und Effek-
tivität bieten zu können. Bediener,
Wartungspersonal, Überwachungsex-
perten und Manager können nun die
selbe Plattform nutzen, um die für sie
wichtigen Informationen abzurufen.
Die auf Windows basierende Funktio-
nalität ist in Aussehen und Bedienung
dem Microsoft Outlook sehr ähnlich
und daher sehr leicht zu erlernen
und zu bedienen. Es bietet einfache
Navigation durch die Maschinen und
Messpunkte in den Datenbanken und
zeigt den relevanten Alarmstatus und
die Messdaten an übersichtlich auf
einem Bildschirm. So erhalten Sie
einen schnellen Überblick über den
Zustand sämtlicher Anlagen in Ihrem
Unternehmen, wodurch Entscheidun-
gen bezüglich Betrieb und Wartung
schneller und einfacher getroffen
werden können.
Effektives Alarm-
Management spart Zeit
und reduziert Risiken
Das in der Familie der Compass-
Überwachungssysteme verwendete
Alarmkonzept stützt sich auf eine
erfolgreiche 20-jährige Erfahrung.
Das 3-Level-Alarmkonzept kommt
bei allen Messungen zur Anwen-
dung inkl. Spektren, Hoch- und
Auslaufmessungen sowie Kennwert-
über-Kennwert-Messungen. Eine der
neuen und einzigartigen Funktionen
der Alarm-Management-Technologie
ist das Alarm-Fenster. Bei unterneh-
mensweiten Anwendungen mit vielen
Anlagen können die Bediener von
unzähligen Alarmen regelrecht über-
schüttet werden. Das Compass 6000
System erlaubt es jedem Bediener,
Alarme zu filtern, sodass sie sich nur
die für sie relevanten ansehen. Die
Filtermöglichkeiten beziehen sich
nicht nur auf Anlagen oder Anlagen
gruppen, sondern können auch auf
Messarten, Anlagenzustände, Alarm-
typen, Alarmzeitpunkte, Quittierzu-
stände oder einer beliebigen Kom
bination aller angewendet werden.
Dies befreit die Bediener von der ma-
nuellen Sortierung vieler Alarme,
wodurch ihre Arbeit einfacher und
weniger zeitaufwendig gestaltet wird.
Effektives Datenbank-
Management ist
das Herzstück der
Zustandsüberwachung
Für Compass 6000 gilt das Prinzip
der Nulltoleranz gegenüber Daten-
verlust und von daher wurde von
jeher auf eine robuste und sichere
Datenbankstruktur gesetzt. Compass
6000 überwacht fortlaufend den
Speicherplatz und den Datenfluss
der Oracle®-Datenbank, um optimale
Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Für
ein ordnungsgemäßes Datenbank-
Management wurden viele wichtige
Funktionen berücksichtigt und im Sy-
stem implementiert. Als erster wichti-
ger Punkt wurde der `Daten-Overkill'
eliminiert. Die Datenbank nutzt eine
einzigartige automatische Kompri-
mierungstechnik, durch die mehr
Daten über einen längeren Zeitraum
gespeichert werden können, als man
es von herkömmlichen Datenban-
ken kennt. Dadurch minimiert sich
die Zahl der benötigten Backups.
Jüngere Datenmengen sind detail-
lierter, ältere etwas gröber, wodurch
Datenverläufe von 30 Jahren ermög-
licht werden. Als Zweites ist es nun
möglich, gleichzeitig Datenverläufe
mehrerer Datenbanken anzuzeigen.
Dies ist eine unabdingbare Notwen-
digkeit für eine schnelle und effektive
Zuordnung und Diagnose. Als dritte
wichtige Funktion werden sämtli-
che Daten und Alarminformationen
zeitsynchronisiert und für eine zu-
verlässige Zuordnung markiert. Und
schließlich werden ausschließlich
signifikante Daten gespeichert. Com-
pass 6000 verwendet eine spezielle
Toleranzmethode (dead-band), nach
der nur relevante und detaillierte
Messinformationen gespeichert wer-
den, um keinen Speicherplatz in der
Datenbank zu verschenken.
Fehlerfrüherkennung bei
minimalem Risiko von
Fehlalarmen
Ein Merkmal von Compass ist die
adaptive Überwachungsstrategie. Für
verschiedene Betriebszustände (z. B.
Drehzahl- oder Belastungsänderun-
gen) werden unterschiedliche Mes-
saufgaben und Grenzwerte definiert
und die Messwerte werden separat in
der Datenbank hinterlegt. Somit wird
die Maschinenüberwachung dem